WAS IST TA KE TI NA ?

 

Frage-und-Antwort-Gesang in einer Gruppe von Menschen, Klatschen und Bewegung im Rhythmus, Tanz, Spass und Freude am Singen, Selbst-Erfahrung in der Gruppe.

Ta Ke Ti Na fördert das rhythmisch-musikalisches Gefühl, steigert die Lebensfreude und regt Kreativität in jedem Menschen an.

Rhythmus, so wie ihn die Teilnehmer im Ta Ke Ti Na-Prozeß kennenlernen, ist leicht verständlich: jeder Mensch kann die elementaren musikalischen Bausteine kennenlernen, die in seinem Bewußtsein ohnehin schon verankert sind. Rhythmus wird so vermittelt, wie man ihn Natur aus am besten lernen kann.

 

Ta Ke Ti Na ist ein musikalischer Gruppenprozeß, inspiriert vom rhythmischen Wissen der Musik vieler Kulturen, von Tanz- und Bewegungsritualen, auch Psychologie, Kommunikationswissenschaften, neurologischer Forschung und Chaostheorie.

Ohne jegliche Vorkenntnisse können Laien und Musiker gemeinsam in der Gruppe ihre rhythmische Sicherheit verbessern und lernen „ohne Zählen und Noten“ zu musizieren.

Sie können Freude an eigener Musik erleben, Innen und Aussen, Ich und Gegenüber (nicht nur) als Polarität erleben, und das alles ohne die gewohnte Art, miteinander umzugehen. Der Lernprozeß im Ta Ke Ti Na ist gleichzeitig ein aktiver und ein passiver: manchmal lernt man paradoxerweise durch „Nichtstun” und erlebt zuviel Aktivität oft als hinderlich.

 

„Für Anfänger und Fortgeschrittene sind die wesentlichen musikalischen Lernziele: das Loslassen der Kontrolle, das Entwickeln einer profunden Orientierungsfähigkeit und das Kennenlernen archetypischer Rhythmusbausteine. Praktizierende Musiker können neben dem Üben ihres Instrumentes Ta Ke Ti Na als effektiven Weg zum Entwickeln von Groove und Flow nutzen.”

Reinhard Flatischler, Begründer von Ta Ke Ti Na

 

Institutionen, die bereits Trommelkurse, Musikunterricht, Tanz- und Bewegungs-Workshops im ihrem Programm haben, bieten Ta Ke Ti Na als Ergänzung ihrer Kreativabteilungen an.

Ta Ke Ti Na als eine musikalische Einladung an alle Menschen ab dem Jugendalter ist also einerseits ein weiterer Beitrag zur Entwicklung von Musikalität und Kreativität.

Auf der anderen Seite ist Ta Ke Ti Na eine große Bereicherung für jegliche Bewusstseinsarbeit, Coaching, Kommunikationstrainings, Selbsterfahrungsgruppen, Personalentwicklung und die Meditationpraxis.

Durch seine eigenständige Ausrichtung wirkt Ta Ke Ti Na für Stressabbau, Erweiterung der Frustrationstoleranz, Stärkung des Selbstbewusstseins, Vertrauensbildung in die eigenen Fähigkeiten und steigert den Mut zum Fehler-Machen.

Jeder kann für sich und als Teil einer Gruppe in einem geschützten, kontemplativen Feld über sich selbst und seinen Umgang mit Anderen lernen.

Rhythmus ist nicht nur Teil der Musik und ein vitales Kennzeichen unserer menschlichen Natur, sondern auch eine Metapher für das Miteinander von Menschen. Der Satz „Ich bin im Rhythmus“ kann ausdrücken, daß jemand im Einklang mit sich ist, und er kann Ausdruck für körperliche und seelische Balance und Gesundheit sein.

Eine Eigenschaft des musikalischen Rhythmus ist, dass er nur im Hier und Jetzt wirksam erlebt werden kann. Im Zustand radikaler Gegenwart kann man erleben, was Kommunikation, Miß-Kommunikation, Harmonie, Dissonanz, Verständnis oder Mißverständnis ist. Jeder kann überprüfen, was jeweils funktioniert oder nicht und es sogleich im Moment ausprobieren oder korrigieren.

Im Ta Ke Ti Na-Kreis sind die Teilnehmer eingeladen, zunächst nichts anderes zu tun, als sich in dieses Hier und Jetzt zu begeben. Jeder Einzelne kann im Moment erleben, wo es Harmonie, Dissonanz, Resonanz, Reibung gibt - man hört, spürt, sieht – mit allen Sinnen. Das Sensorium dafür ist in jedem einzelnen Menschen vorhanden.

Auf der willentlichen Ebene kann man im Moment entscheiden, was man tun will, um etwas einem Ganzen zu dienen oder sich dem bewußt entgegen zu stellen. Jeder hat andererseits die Möglichkeit, auszuprobieren, was passiert, wenn er/sie sich dem Zustand einer gleichzeitigen Wahrnehmung aussetzt und so dem „Es geschieht“ eine Chance gibt und das gewohnte „ich mache“ in den Hintergrund treten lässt.

Ohne Sanktionen kann der Einzelne in der Gruppe spielerisch mit diesem Angebot umgehen. Hier darf man Fehler machen, man muss nichts richtig machen.

Die Wirkungen des Ta Ke Ti Na-Prozesses werden ganzheitlich erfahren:

Teilnehmer berichten vom angenehmen Abschalten vom Alltag, von Aufgeben der Kontrolle bis hin zum Loslassen, zu tiefer Entspannung und dem Erleben von innerer Stille.

Viele Teilnehmer machen die Erfahrung, dass sie in der Gruppe plötzlich Dinge können, die sie allein nie zustande bringen würden: „Die Gruppe hilft mir, es zu können“; „hier bin ich Teil eines Ganzen“.

Ta Ke Ti Na ist potenzialorientiert, es steht nicht das Defizit („ich kann das nicht“, „ich bin unmusikalisch“, „ich bin nicht gut genug“) im Mittelpunkt, sondern das Potenzial des einzelnen Menschen bekommt eine Chance, sich innerhalb der Selbstorganisation im Gruppenprozess zu entfalten.

 

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